Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Göttinger Universität hat eine 18.000 Titel umfassende Privatsammlung von Kinder- und Jugendgeschichten aus den Jahren 1925 bis 1945 erworben. Sie soll für Forschung und Lehre benutzt werden. Zusammengestellt wurden die Titel von Sigrid Wehner, die die Bücher und Zeitschriften aus sozialgeschichtlichem Interesse aufbewahrte. Der Leiter der Sammlung historischer Kinder- und Jugendliteratur an der Göttinger Universität, Christoph Bräuer, erklärte, dass es sich bei der Sammlung um die umfassendste ihrer Art für den Zeitraum 1925 bis 1945 handele. Sie ermögliche Rückschlüsse auf die Wertevermittlung und politische Instrumentalisierung in der Literatur. Die Titel sollen nun katalogisiert und wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Finanziert wurde der Kauf unter anderem durch die Kulturstiftung der Länder und die Universitätsstiftung.

Sigrid Wehners Büchersammlung (Bild: Universität Göttingen/Melissa Ebert)

Sigrid Wehner sammelte aus sozialgeschichtlichem Interesse und sortierte ihre Funde nach dem Erwerbsdatum (Bild: Universität Göttingen/Melissa Ebert)