Göttinger Bundestagskandidaten diskutierten über wirtschaftspolitische Themen
Über wirtschaftspolitische Themen haben gestern die fünf Göttinger Bundestagskandidaten diskutiert. Thomas Oppermann (SPD), Fritz Güntzler (CDU), Konstantin Kuhle (FDP), Jürgen Trittin von den Grünen und Konrad Kelm von den Linken äußerten sich in der Alten Mensa in Göttingen zu Fragen der Digitalisierung, Steuern und zum Fachkräftemangel. Wie die FDP dem Fachkräftemangel entgegen wirken möchte, dazu Kuhle. „Deutschland hat ein massives Problem mit dem Fachkräftemangel, gerade kleine und mittlere Betriebe brauchen dringend Nachwuchs an guten Leuten. Deswegen müssen wir auch etwas tun für die betriebliche Ausbildung, und wir brauchen ein transparentes Einwanderungsgesetz, damit alle Menschen auf der Welt erkennen können, die gut qualifiziert sind: Mit folgenden Sprachkenntnissen, mit folgenden Qualifikationen bin ich in Deutschland willkommen und kann nach Deutschland einwandern. Das wäre ein Zeichen in die Welt, um uns auch im internationalen Wettbewerb zu stärken und um etwas zu tun gegen den Fachkräftemangel. Und deswegen sollte das ein Projekt der nächsten Legislaturperiode sein.“ Bei der Podiumsdiskussion, die unter anderem von der Industrie- und Handelskammer Hannover veranstaltet wurde, äußerten sich einige der anwesenden Unternehmer auch kritisch zum Fachkräftemangel und zum Steuerrecht für mittelständische Betriebe und forderten die Politiker auf, Änderungen in diesen Bereichen vorzunehmen.
Konrad Kelm von den Linken, Fritz Güntzler (CDU), Thomas Oppermann (SPD), Jürgen Trittin von den Grünen und Konstantin Kuhle (FDP) auf der Podiumsdiskussion (Bild: Alisa Altrock)