Geschrieben von Julia Kleine
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Die Göttinger Kreistagsgruppe Linke-Piraten-Partei fordert die Entwicklung eines Konzepts zur Schaffung von 100 Arbeitsplätzen für Hartz-IV-Bezieher. Einen entsprechenden Antrag will die Gruppe zur nächsten Kreistagssitzung im September einreichen. Die geförderten Arbeitsplätze sollen gemeinnützig sein und vor allem im sozialen Bereich sowie in den Bereichen Umwelt und Kultur entstehen. Dabei sollen vor allem Eltern unterhaltspflichtiger Kinder berücksichtigt werden. Mit dem Programm wolle die Parteigruppe einen wirksamen Beitrag gegen die Kinderarmut leisten und Familien eine Perspektive bieten, erklärte der Gruppenvorsitzende Eckard Fascher. Die Arbeitnehmer sollen eine tarifliche Bezahlung beziehungsweise den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. Die Förderung der Arbeitsplätze soll über vier Jahre laufen.