Göttingen: GfbV macht auf die Probleme der Menschen im Südsudan aufmerksam
Ehrenamtliche Unterstützer der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) haben gestern in der Göttinger Fußgängerzone auf die Probleme der Menschen im Südsudan aufmerksam gemacht. Für die Aktion gestaltete die Göttinger Menschenrechtsorganisation fünf Zeitungen mit kurzen Texten zu den Themen Waffenlieferungen, Hunger, Flucht, Pressefreiheit und politisch motivierte Morde. Insgesamt 14 Helfer der Organisation präsentierten die Zeitungen sitzend an verschiedenen Punkten in der Weender Straße. Das auffallend große Format errege die Aufmerksamkeit vieler Passanten, die stehen bleiben und den Helfern über die Schulter schauen, sagte Ulrich Delius, Direktor der GfbV. „Wir wollen mit dieser Aktion in Göttingen auf Hunger, Flucht und Krieg im Südsudan aufmerksam machen, dass Millionen Menschen dort auf der Flucht sind; wollen herausstellen, was sind die Gründe für diesen Krieg, und was können wir tun in Deutschland, um diesen Krieg endlich zu stoppen.“ Die GfbV beschäftigt sich mit Menschenrechtsverletzungen religiöser und ethnischer Minderheiten. Sie zählt 6.000 Mitglieder und hat ihren Hauptsitz in Göttingen.
Katharina Hempfing mit einer GfbV-Zeitung am Gänseliesel (Bild: Alisa Altrock)