Geschrieben von Andreas Miller
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Die Stadt Göttingen hat gestern ein neues System vorgestellt, das den Busverkehr in der Stadt beschleunigen soll. Über modifizierte Ampelanlagen, die mit den Bussen kommunizieren und den Verkehr überwachen, sollen Busse gegenüber dem übrigen Verkehr bedingt bevorteilt werden: dabei werden Grünphasen verlängert und die Rotphasen verkürzt. Durch das System soll der Busverkehr umweltfreundlicher, effizienter und attraktiver werden. Das Programm ist Teil eines Maßnahmenplans der Stadt für den Nahverkehr, so Stadtbaurat Thomas Dienberg: „Das führt letztlich dazu dass, und das ist unsere Hoffnung, der Umstieg auf den ÖPNV, im Idealfall vom Auto, einfach besser wird und wir sehen daran, dass alleine im letzten Jahr alle Wege die in Göttingen mit dem Bus zurückgelegt werden deutlich zugenommen haben. Vor vier Jahren lagen wir beim Busverkehr noch bei zwölf Prozent aller Wege, die in Göttingen mit dem Bus zurückgelegt werden am Tag. Im letzten Jahr haben wir aktuell eine Haushaltsbefragung durchgeführt, es sind 13 Prozent.“ Bis jetzt wurden 21 von 85 Ampeln modifiziert und mit der Busbeschleunigungstechnik ausgestattet, außerdem wurden dabei energiesparende Technik installiert und die Ampeln grundlegend saniert. Für das Projekt zur Busbeschleunigung sind fünf Millionen Euro veranschlagt, finanziert von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und der Stadt Göttingen. Fertig sein soll es 2019.

Göttingens Stadtbaurat Thomas Dienberg (Bild: Andreas Miller)