Einer der Verdächtigen vom Turku-Attentat soll zeitweise in Göttingen gelebt haben
Einer der insgesamt fünf festgenommenen Verdächtigen, die am Attentat von Turku beteiligt gewesen sein sollen, soll zeitweise auch in Göttingen gelebt haben. Dabei soll er aufgrund von Raubes und illegalen Aufenthalts auch den Behörden aufgefallen sein und mehr als fünf alternative Identitäten benutzt haben. Das berichten verschiedene Medien. Auch weitere der Verdächtigen rund um die Messerattacke in der finnischen Stadt sollen zuvor in Deutschland gelebt haben, darunter auch der mutmaßliche Attentäter. Inzwischen gehe die Polizei davon aus, dass es sich bei dem Attentat eines 18-jährigen Marokkaners um einen terroristischen Hintergrund handelt. Zwei Finninen starben aufgrund der Messerattacke, weitere acht Menschen wurden verletzt. Der 18-jährige soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Vorwurf lautet dabei Mord und Mordversuch mit terroristischer Absicht.