Geschrieben von Jonas Rietschel
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Südniedersachsen will bei den Herausforderungen dörflicher Entwicklungsprozesse vermehrt auf das Konzept der Dorfmoderation setzen. Auch in den Landkreisen Göttingen und Northeim soll so Problemen bei der Entwicklung im ländlichen Raum entgegengewirkt werden. Einwohner sollen dabei als Dorfmoderatoren ein Bindeglied in der dörflichen Gemeinschaft darstellen und Entwicklungsprobleme von Innen heraus lösen. Bei der gestrigen Informationsveranstaltung „Dorfmoderation Südniedersachsen“ haben die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) eine Pilotstudie vorgestellt, mit der erste mögliche Vorgehensweisen für Dorfmoderatoren untersucht wurden. Über die Intention des Projekts sagt Swantje Eigner-Thiel von der HAWK: "Das Ziel soll es sein, dass die Leute sensibilisiert werden für die möglichen Einflussfaktoren, die wir da gesammelt haben. Dass sie auch eine Systematik an die Hand bekommen und die muss natürlich pädagogisch noch aufgearbeitet werden. Muss in Form eines Fragebogens konstruiert werden beispielsweise, oder in Form einer Check-List, muss erläutert werden. Soll auch mit den Dorfmoderatoren zusammen und mit den Pädagogen zusammen weiterentwickelt werden, sodass das nachher ein handhabbares Instrument wird. Es muss in verschiedenen Phasen mal ausprobiert werden und dann eben weiterentwickelt werden." Unterstützt wurde die Studie durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Swantje Eigner-Thiel bei der Vorstellung der Pilotstudie (Bild: Jonas Rietschel)

Klaus-Dieter Karweik betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Projektes (Bild: Jonas Rietschel)