Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Ortsverbände Göttingen und Osterode des Technischen Hilfswerks (THW) fordern die Politik in einem offenen Brief dazu auf, Neubauten für die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation zu errichten. Anderenfalls würden sich beide Ortsverbände nicht mehr in der Lage sehen, ausreichend Hilfe in Extremsituationen leisten zu können. Die Liegenschaften seien in einem desolaten Zustand, was viele Helfer dazu veranlasst hätte, die Organisation zu verlassen. Auch Nachwuchs könne so nicht generiert werden, erklären die Ortsverbände. In Osterode sei aufgrund fehlenden Raums für die Arbeit und für Lagermöglichkeiten ein Neubau erforderlich. Auch die Fahrzeughalle würde nicht ausreichen und sei nicht ausreichend gedämmt, sodass der Putz von der Decke falle. Der Göttinger Ortsverband benötige ebenfalls einen Neubau, weil die Liegenschaft wegen Baufälligkeit und mangelndem Brandschutz gesperrt worden sei. Das THW sei hier auf eine Containerlösung angewiesen, die jedoch maximal nur bis 2020 benutzt werden dürfte. Die Politik soll nach Wunsch der Organisation tätig werden und die Situation der Ortsverbände verbessern.