Kreistagsgruppe SPD/Grüne/Freie Wähler fordert Weiterführung des Programms KiBiZ
Die Kreistagsgruppe von SPD, Grünen und Freien Wählern fordert die Weiterführung des Familienprogramms „Kinder-Bildung-Zukunft“ (KiBiZ). Mit dem Modellprojekt wird langzeitarbeitslosen Eltern gezielt Arbeit vermittelt und die Bildung ihrer Kinder gefördert. Das Projekt läuft bereits seit mehreren Jahren im ehemaligen Landkreis Osterode. Nun soll es im vereinten Landkreis Göttingen fortgeführt werden. Einen entsprechenden Antrag will die Kreistagsgruppe am 6. September in den Kreistag einbringen, teilte der jugendpolitische Fraktionssprecher Dirk Aue (SPD) mit. Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Integration des Altkreises Osterode hatte bereits im Juni 2016 einstimmig befürwortet, das Konzept des Familienmanagements KiBiZ weiterzuentwickeln, auf alle Jobcenter auszuweiten und eine wissenschaftliche Langzeitstudie in Auftrag zu geben. Dies solle nun vom Landkreis Göttingen nachhaltig aufgegriffen werden. Bislang waren im Jobcenter Osterode neun Fallmanager und ein Teamleiter für das Programm tätig.