Geschrieben von Julia Kleine
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Forscher der Universität Göttingen haben herausgefunden, dass die Abholzung von Regenwäldern in Südostasien die Biodiversität tropischer Plantagen zerstört. In der groß angelegten Studie in Sumatra untersuchten die Wissenschaftler, welche Auswirkungen die Umwandlung von tropischem Regenwald zu Kautschuk- und Ölpalm-Plantagen auf die betroffenen Ökosysteme hat. Die Forscher stellten fest, dass sowohl die Anzahl der Tier- und Pflanzenarten als auch die Anzahl der individuellen Tiere und Pflanzen abnimmt. Darüber hinaus fanden sie heraus, dass die Interaktion zwischen den verschiedenen Organismen reguliert, wie das gesamte Ökosystem auf die Umwandlung der Regenwaldflächen reagiert. Tropische Regenwälder sind durch die weltweite Nachfrage nach Produkten wie Pflanzenöl und Kautschuk bedroht. Die Umwandlung dieser tropischen „Biodiversitäts-Hotspots“ in landwirtschaftliche Plantagen hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Südostasien stark zugenommen.

Die Forscher sammelten Daten für ein breites Spektrum an Organismen. (Bild: Andrew Barnes)