Projekt "Sport verein(t)" soll Langzeitarbeitslose und sozial Benachteiligte unterstützen
Der Stadtsportbund Göttingen hat gestern im Göttinger Kaufpark sein neues Projekt „Sport verein(t)“ vorgestellt. Es soll Langzeitarbeitslosen und sozial Benachteiligten ab 18 Jahren die Möglichkeit geben, in einem Sportverein aktiv zu werden. Dabei soll ihnen auch geholfen werden, neben dem Sport soziale und berufliche Kontakte in den Vereinen zu knüpfen, erklärte die Leiterin des Göttinger Jobcenters, Gabriele Bock: „Viele unsere Leistungsberechtigten wohnen auf dem breiten Land und sind vielleicht auf Grund ihrer finanziellen Situation nicht so gut gestellt, dass sie in einem Sportverein teilhaben können. Und gerade auf dem Land ist es sehr wichtig, dass diese soziale Teilhabe ihnen ermöglicht wird. Das können wir mit diesem Projekt. In diesem Projekt erreichen wir aber auch, dass sich unsere Leistungsberechtigen mit anderen Vereinsmitgliedern vernetzen und vielleicht sogar ihren künftigen Arbeitgeber finden.“ Für die Aktion „Sport verein(t)“ arbeitet der Göttinger Stadtsportbund mit den Jobcentern und Sportvereinen aus der Region zusammen. Das Projekt soll zunächst für ein Jahr laufen.
Das Projekt "Sport verein(t)" soll helfen, soziale und berufliche Kontakte zu knüpfen. (Bild: Lucas Döring)