Trittin fordert Erhalt des Ein-Stunden-Taktes auf der ICE-Strecke Berlin - Göttingen
Der ICE auf der Strecke Berlin – Göttingen soll nach Willen des Grünen-Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin auch weiterhin stündlich in der Universitätsstadt halten. Damit reagiert Trittin auf den „Zielfahrplan 2030“ des Verkehrsministeriums. Dieser sehe nur noch einen Zwei-Stunden-Takt für die Linie von Berlin über Göttingen und Frankfurt in Richtung Süden vor. Trittin hat sowohl den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Richard Lutz, als auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf die Konsequenzen einer solchen Entscheidung hingewiesen und um den Erhalt der jetzigen Taktung gebeten. Ein Zwei-Stunden-Takt würde die Region Göttingen schwächen. Zudem habe Trittin in Gesprächen mit Wissenschafts- und Forschungsvertretern festgestellt, dass sie der stündlichen Verbindung eine hohe Bedeutung beimessen würden. Nachdem die Strecke München – Berlin ab Dezember über Erfurt verlaufen soll, bewertet Trittin ein Aus des Ein-Stunden-Taktes in Göttingen als fatales Zeichen für die Region.
Der Grüne-Bundestagskandidat für Göttingen - Jürgen Trittin. (Bild: Jennifer Bullert)