Rund eine Million Nutzer im ersten Jahr auf Göttinger Radschnellweg
Nachdem in Göttingen der bundesweit erste Radschnellweg errichtet wurde, will das Land Niedersachsen den Bau weiterer Radschnellwege fördern. Hierzu hat der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies nun ein Sonderprogramm initiiert, das 12,35 Millionen Euro bereitstellt. Das Programm soll bis 2018 laufen und unterstützt die jeweiligen Projekte mit maximal 75 Prozent der Summe. Dabei ist es unabhängig, ob es sich um investive oder planerische Kosten handelt. Jedoch muss der Radschnellweg mindestens fünf Kilometer lang sein. Anträge für das Programm können ab sofort von Kommunen bei den jeweiligen Landesbehörden für Straßenbau und Verkehr eingereicht werden. Lies bezeichnete den Göttinger Radschnellweg als Erfolg und verweist auch auf die größere Nachfrage nach Pedelecs und E-Bikes. Hierbei sei es nötig, für eine Anpassung der Infrastruktur zu sorgen. In Göttingen werde der Radschnellweg besser als erwartet angenommen, so Lies. 2016 hätten ihn demnach mehr als eine Million Menschen benutzt.