Suchhund hat seltene Eremit-Käfer in Niedersächsischen Landesforsten gefunden
Die Niedersächsischen Landesforsten haben mit Hilfe eines Suchhundes ein neues Vorkommen des seltenen Eremit-Käfers in ihren Wäldern nachgewiesen. Die Hundeführerin und Forststudentin Svenja Schmidt hatte im Rahmen ihrer Masterarbeit hunderte alte Bäume im Solling mit ihrer Irish Terrier Hündin „Tilda“ abgesucht. Zuvor hatte sie den Hund auf den Geruch von Larven und Kot des Juchtenkäfers ausgebildet. „Tilda“ verriet mit ihrer feinen Nase ein bislang nicht bekanntes Vorkommen in einer alten Buche im Niedersächsischen Forstamt Neuhaus. Der auch Eremit genannte und vom Aussterben bedrohte Käfer bewohnt morsche Laubbäume. Ein bedeutendes Vorkommen lebt im Naturschutzgebiet Lauenberger Eichen.
Irish Terrier Hündin „Tilda“ hat den Kot der Käfer am Stammfuß einer alten Sollingeiche erschnüffelt. Svenja Schmidt belohnt ihren Eremiten-Suchhund mit Wursthäppchen. (Bild: Rudolph/ Landesforsten)