Geschrieben von Jeanine Rudat
Datum:
Die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta hat den Vorschlag der CDU, im Falle einer Regierungsübernahme die Einheit der Hochschulmedizin Göttingen zerschlagen zu wollen als „bemerkenswerten Unsinn“ bezeichnet. Auf einer Pressekonferenz hatte der CDU-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten erklärt, im Falle einer CDU geführten Landesregierung die Universitätsklinik Göttingen von der Zuständigkeit des Wissenschaftsministeriums in die Zuständigkeit des Sozialministeriums zu übertragen. Forschung und Lehre solle dagegen beim Wissenschaftsministerium verbleiben. Die Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung bilde das Fundament für den großen Erfolg der Universitätsmedizin Göttingen, so Andretta. Die CDU müsste wissen, dass es in einem Integrationsmodell wie der UMG keinen gesonderten Universitäts- oder Klinikumsteil mehr gebe. Es gebe nur eine Hochschulmedizin. Für sie stelle sich auch die Frage, was der Vorteil der Zerschlagung des Integrationsmodells für die Universitätsmedizin Göttingen sein sollte.