Sartorius weiht neues Produktionsgebäude ein
Gestern hat die Göttinger Firma Sartorius mit einem großen Empfang die Einweihung des neuen Produktionsgebäudes für Laborinstrumente auf dem Sartorius Campus gefeiert. Der rund 25.000 Quadratmeter große Neubau hat rund 42 Millionen Euro gekostet und wurde zu zehn Prozent vom Land Niedersachsen gefördert. Das Gebäude bietet rund 450 Mitarbeitern Platz. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erklärt, wieso Unternehmen wie Sartorius so wichtig für die Region Göttingen und Südniedersachsen sind: „Die Entwicklung von Sartorius ist wichtig weit über Göttingen hinaus, für die Region, aber auch für die Gesundheitswirtschaft in Niedersachsen. Davon hängt im Grunde jeder siebte Arbeitsplatz in Niedersachsen ab, und für die Region Südniedersachsen ist das hier ein absolutes Leuchtturmprojekt. Das zeigt wirklich wie viel Potenzial in diesem Teil von Niedersachsen steckt, wenn hier eine halbe Milliarde Euro investiert worden ist über die Jahre, und gleichzeitig immer noch ein großes Wachstum zu erwarten ist, dann zeigt das, ja, in Südniedersachsen geht es voran, nicht nur aber eben vor allem auch, bei Sartorius.“ Weil lobte weiterhin die positive Entwicklung des Unternehmens, dessen Forschungsstärke sowie Standorttreue. Auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler betonte, wie wichtig Sartorius als weltweiter Akteur und verantwortungsvoller Arbeitgeber sei, vor allem auch durch die Entscheidung, den Hauptsitz des Unternehmens in Göttingen zu behalten und auszubauen.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (mitte) besichtigt Neubau auf dem Sartorius Campus (Bild: Tanita Schebitz)
Sartorius Stahlkonstruktion in der Laborinstrumentenfertigung (Bild: Sartorius)
Sartorius Neubau Laborinstrumentenfertigung (Bild: Sartorius)