Rund 60 Menschen haben bis jetzt Greenpeace-Stand in Göttinger Innenstadt besucht
Rund 60 Menschen haben bis jetzt den Greenpeace-Stand in der Göttinger Innenstadt besucht. Anlässlich des internationalen Park(ing) Days demonstrieren die Aktivisten heute gemeinsam mit den Umwelt- und Naturschutzverbänden ADFC, VCD, Janun und „autofrei leben“ und den Anwohnern in Göttingen für mehr Lebensqualität in Städten. Mit Pflanzen, Liegestühlen und Unterhaltungsprogramm gestalten die Aktivisten ein 20 Meter langes Teilstück des Bürgersteiges der Groner Straße vor Hausnummer 40 in Göttingen vorübergehend in ein öffentliches Naherholungsgebiet und einen Grillplatz um. Mobilitätsbeauftragter von Greenpeace Göttingen, Patrick Spies, über ihre Aktion in der Göttinger Innenstadt: „Wir haben hier in Göttingen leider keine Genehmigung gekriegt auf die Straße zu gehen, weil Autos wichtiger sind als Menschen. Deswegen sind wir hier auf dem Bürgersteig, aber selbst hier fänden wir es schön, wenn es bisschen mehr Grün gebe und bisschen mehr Platz für die Menschen zum verweilen. Und nicht einfach nur eine Durchgangstraße. Die Groner Straße wird von ganz vielen Menschen gar nicht als Fußgängerzone wahrgenommen, kaum einer läuft auf der Straße, weil es eben auch ausgebaut ist wie eine Straße. Und das mitten in der Stadt, das würden wir gerne ändern.“ Der Park(ing) Day wurde 2005 in San Francisco ins Leben gerufen. Seitdem wandeln jährlich rund um den dritten Freitag im September weltweit Bürger Parkplätze und Straßenabschnitte in kleine Parks um. Sie machen damit auf die Einbußen von Lebensqualität aufgrund von Autoverkehr in Städten aufmerksam. Der Park(ing) Day in Göttingen findet heute noch bis 18 Uhr statt.
v.l.n.r.: Patrick Spies (Mobilitätsbeauftragter von Greenpeace) und Matthias Joachim (Greenpeace-Mitglied), (Bild: Lucas Döring)