Geschrieben von Jennifer Bullert und Jeanine Rudat
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Am Samstag findet erstmals die Göttinger Zukunftsmesse statt, die sich an Menschen mit Schwerbehinderung richtet. Organisiert wird die Messe von einem Bündnis aus 13 Institutionen, darunter die Göttinger Werkstätten und die Beschäftigungsförderung Göttingen. Ziel ist es, Schwerbehinderten berufliche Perspektiven aufzuzeigen und sie bei ihren Berufsplänen zu unterstützen. Zugleich können sich Arbeitgeber über Fördermöglichkeiten informieren, so Lorenz Böning, Teamleiter der Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit: „Es gibt Förderhilfen unter anderem auch durch die Arbeitsagentur in Göttingen hier vor Ort. Das sind Leistungen, die sowohl an den Menschen mit Behinderung direkt gehen können, als auch direkt eine Arbeitgeberförderung sein können. Ob das Umbauten sind, ob das der Eingang ist, der dann dem Behinderten gerecht gemacht wird, ob das die Arbeitsplatzausstattung ist oder auch der sanitäre Bereich, also es gibt da einen bunten Strauß an Möglichkeiten.“ Die Erfahrungen der Veranstaltung sollen anschließend in die Organisation einer inklusiven Bildungsmesse miteinbezogen werden. Hintergrund ist, dass die Arbeitslosenzahlen bei schwerbehinderten Menschen in der Region 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent gestiegen sind. Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Göttingen sank dagegen um 3,2 Prozent. Rund 50 Aussteller beteiligen sich mit 70 Ständen an der 1. Göttinger Zukunftsmesse. Das Programm umfasst neben Informationen auch Mitmachaktionen, Diskussionsrunden, Seminare und Vorträge. Die Messe wird Samstag um 09:45 Uhr von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Landrat Bernhard Reuter in den Räumlichkeiten der Göttinger Werkstätten eröffnet (Elliehäuser Weg 20).