Bovender FDP und CDU nach Einwohnerbefragung zur Wasserversorgung uneinig
Nach der Einwohnerbefragung zur Wasserversorgung in Bovenden sind sich FDP und CDU uneinig, wie mit dem Ergebnis umgegangen werden soll. Während Harm Adam für seine Partei, der CDU, das Votum respektiert und akzeptiert und das Bürgervotum umsetzen möchte, sieht dies die FDP anders. Ihnen ist die Wahlbeteiligung im Gegensatz zur CDU zu niedrig gewesen. 4.923 stimmten für das Angebot der Göttinger Stadtwerke AG und weichem Wasser, 4.025 für die bisherige Wasserversorgung. Nur knapp 55 Prozent für einen Wechsel bedeute bei einer Wahlbeteiligung von etwa 75 Prozent für FDP-Ratsherr Jan Risting keine Mehrheit unter den Abstimmungsberechtigten. Vielmehr hätten von den wahlberechtigten Bovender Bürgern nur etwa 41 Prozent für das Göttinger Wasser gestimmt. Wie bereits in der Gemeinderatssitzung im Februar angekündigt, werde er aufgrund dieser Ergebnisse nicht für einen Wechsel auf Göttinger Wasser stimmen, so Risting.