Geschrieben von Jeanine Rudat und Andreas Miller
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Die Göttinger Landtagskandidatin der Grünen, Marie Kollenrott, hat bei einem Besuch einer Duderstädter Imkerei über die Bedeutung der Bienen diskutiert. Seit Ende der 90er Jahre sei ein besorgniserregendes Bienensterben zu beobachten, den letzten Winter überlebten 50 Prozent der Bienenvölker nicht. Dies habe fatale Auswirkungen für die Umwelt, so Kollenrott. Ein Drittel aller Lebensmittel sei auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Der Schutz der Bienen sei nicht nur für den Erhalt der Artenvielfalt und der Ökosysteme wichtig, sondern ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft. So würden viele pflanzliche Lebensmittel ohne die natürliche Bestäubung kaum bezahlbar werden. Kollenrott forderte die Bundespolitik auf, die schädlichsten Pflanzenschutzmittel zu verbieten. Auf Landesebene habe ihre Partei gegen das Bienensterben Erfolge erzielt. So konnte durch Förderungen die Anzahl der Imker und der Blühstreifen auf den Feldern erhöht werden. Außerdem habe die Landesregierung die Förderung ökologischer Landwirtschaft verbessert, sodass weniger für Bienen schädliche Pflanzenschutzmittel ausgetragen würden. Diese Politik will Kollenrott mit ihrer Partei im Landtag fortsetzen.

Göttinger Landtagskandidatin von den Grünen, Marie Kollenrot (rechts), besuchte die Duderstädter Imkerin Martina Hagel (Bild: Grüne Göttingen)