Göttinger Schüler stellten Projekt „Ein Haus eine Welt – gemeinsam bauen wir Zukunft“ vor
Im Rahmen der Interkulturellen Woche „Vielfalt verbindet“ haben heute Schüler der Göttinger Arnoldi-Schule das Ergebnis ihres Projektes „Ein Haus eine Welt – gemeinsam bauen wir Zukunft“ präsentiert. Es wurde von einer Integrations- und einer regulären Klasse innerhalb einer Projektwoche in Zusammenarbeit mit dem StadtRadio Göttingen durchgeführt. Zusammen mit dem Künstler Uwe Schloen errichteten sie auf dem Gelände der Arnoldi-Schule ein Haus, für dessen Bau nur genau so viel der zur Verfügung stehenden Ressourcen genutzt wurden, wie nötig waren. Insgesamt 36 Schüler haben an dem Projekt teilgenommen. Dazu Christian Westensee, Koordinator des Projektes: „Integration kann keine Einbahnstraße sein. Wir, die wir hier leben, müssen letztendlich die Türen öffnen. Dieses Projekt hat jetzt einen Anlass gegeben miteinander etwas zu erstellen, miteinander ein Ziel zu verfolgen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Und in der Tat ist es so, in der Auswertung die wir zu dem Projekt gefahren haben, ist von beiden Seiten genau das als sehr angenehm, als sehr schön wahrgenommen worden. Man hat neue Leute kennengelernt und darüber hinaus gesagt wir haben Freunde kennengelernt. Und das können wir auch beobachten, dass jetzt nach diesem Projekt die Schüler ganz anders miteinander umgehen. Und das ist eines der Hauptziele und Haupterfolge, die wir im Rahmen des Projektes haben.“ Mit der Interkulturellen Woche soll das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen gefördert werden. Koordiniert wurde die Woche mit insgesamt 33 Veranstaltungen vom Büro für Integration der Stadt Göttingen.
Göttinger Schüler stellten heute ihr Projekt „Ein Haus eine Welt – gemeinsam bauen wir Zukunft“ vor (Bild: Sascha Prinz)
Die Arnoldi-Schüler interviewten für ihr Projekt, unter Anleitung der StadtRadio-Abteilung Medienpädagogik, verschiedene Menschen aus Göttingen (Bild: Sascha Prinz)