Heiligenstadt weist Kritik der Freien Demokraten zum Thema Auetalschule zurück
Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt weist die Kritik der FDP-Landtagskandidaten Christian Grascha und Marion Villmar-Doebeling bezüglich ihrer Haltung zur Zukunft der Auetalschule in Kalefeld zurück. Die Freien Demokraten hatten von ihr eine Stellungnahme gefordert und sich trotz Einzügigkeit für einen Fortbestand der Schule positioniert. Dazu Heiligenstadt: „Grundsätzlich entscheidet nicht eine Ministerin über einen Schulstandort. Das ist Sache des Schulträgers. Nun bin ich auch im Kreistag in Northeim und kann deshalb auch bei der Schulentwicklungsplanung im Kreistag mitwirken. Und da haben die beiden FDP-Abgeordneten wohl eine kleine Erinnerungslücke, denn der Kreistag hat im März dieses Jahres einen eindeutigen Beschluss gefasst: Die Schule soll so lange wie möglich aufrecht erhalten bleiben. Das kommt natürlich auf die Schülerzahlen drauf an. Das ist auch eine Entscheidung der Eltern, wo sie ihre Kinder anmelden.“ Zuvor hatte die FDP die Bedeutung der Schule für die Gemeinde hervorgehoben. Sie trage zur Attraktivität des Wohnstandortes bei und sei vor allem für Vereine von Bedeutung.