Niedersächsischer Landesverband der DEHOGA tagt in Göttingen
Der niedersächsische Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) hat auf seinem Landesverbandstag in Göttingen Themen wie die Wochenarbeitszeit, den Fachkräftemangel und den Mehrwertsteuersatz auf Speisen diskutiert. Welche Forderungen im Mittelpunkt stehen, erläutert der Präsident des niedersächsischen DEHOGA Landesverbandes Hermann Tröger. „In erster Linie die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, das heißt das betrifft gerade die kleineren Betriebe in der Fläche, die nur an Wochenenden zu tun haben, wo man dann sagen kann, lieber 24 Stunden an zwei Tagen als 24 Stunden an drei Tagen, wi können da nicht still stehen bleiben, wir brauchen für die Zukunft der jungen Menschen solche flexiblen Arbeitszeiten, und das muss endlich nicht nur in ganz Europa möglich sein, sondern auch in Deutschland. Die zweite Forderung ist, wir sind noch so ziemlich die einzigen, die noch 19 Prozent Mehrwertsteuer zahlen auf Speisen. Wir wollen einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz auf alle Speisen in Deutschland, das ist unsere Forderung". Der niedersächsische Landesverband der DEHOGA setzt sich für einen Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auch für Gaststätten ein. Hier werden auf Speisen noch 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben, während anderswo nur sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen erhoben werden. Gerade weil große Lebensmittelketten durch Fertigessen immer stärker in den Restaurantbereich vordringen würden, aber weniger Mehrwertsteuer als die Gaststätten zahlen müssten, entstünde hier für die Gaststätten eine existenzbedrohende Situation, so Tröger.