Prämierter Forscher gastiert am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen ist die deutsche Gastinstitution von einem der vier Wissenschaftler, die den diesjährigen Georg Forster-Forschungspreise der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten haben. Fernando Daniel Stefani ist Professor für Physik an der Universidad de Buenos Aires in Argentinien. Der 41-Jährige ist Experte auf dem Gebiet der optischen Einzelmoleküldetektion und Plasmonik zur Kontrolle des Anregungszustandes einzelner Moleküle. Seine Arbeit ermöglicht Einblicke in die Funktion verschiedenster Molekülsysteme und die Kontrolle ihrer chemischen Wechselwirkungen, etwa für die Quanteninformationsverarbeitung, die optische Mikroskopie oder die Sensorik. Der mit je 60.000 Euro dotierte Forschungspreis wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Der Preis richtet sich an Forscher aus Schwellen- und Entwicklungsländern, die international anerkannt sind und an entwicklungsrelevanten Themen arbeiten. Die Preisträger werden nach Deutschland eingeladen, um Kooperationen mit Kollegen zu etablieren und auszubauen. Für die laufende Ausschreibungsrunde nimmt die Humboldt-Stiftung Nominierungen bis zum 31. Oktober entgegen.