Geschrieben von Lina Küther
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Am Samstag hat die Stadt Göttingen Vorschläge für einen neuen Radverkehrsentwicklungsplan vorgestellt. Dieser soll Maßnahmen und eine langfristige Strategie für die Radverkehrsplanung der nächsten zehn bis 15 Jahre beinhalten. Der Plan ist seit Mai 2016 in acht Sitzungen eines projektbegleitenden Arbeitskreises entwickelt worden. Welche Bereiche der Plan umfasst, erklärt Thomas Dienberg vom Stadtbaurat: “Wir haben eigentlich drei große Bereiche, die wir uns mit diesem Radverkehrsentwicklugsplan vorgenommen haben, das ist einmal die Infrastruktur selbst: Wie werden Radwege geführt? Dann ist es das ganze Thema Service rund um das Radfahren: Wie kann ich insgesamt auch das Radfahren einfach angenehmer machen? - Stichwort Vorsorgung mit Service am Bahnhof und an solchen Stellen im Uni Bereich etc. Und der dritte Punkt ist das ganze Thema Fahrradparken: Wo stelle ich Fahrräder ab und wie kann ich das gut tun ohne auch andere Verkehrsteilnehmer da zu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen?" Bei der Veranstaltung haben über 100 Bürger Vorschläge eingebracht und die bisherigen diskutiert. Mit dabei waren unter anderem auch Vertreter von Greenpeace, des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Göttingen und der Grünen. Die Ideen der Bürger sollen mit in den Plan aufgenommen werden, welcher am 28. November dem Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität zusammen mit einem Finanzierungsplan vorgestellt wird.

Die Stadt Göttingen stellt den Radverkehrsentwicklungplan vor (Bild: Lina Küther)

Rund 100 Bürger beteiligten sich mit Vorschlägen (Bild: Lina Küther)

Die Vorschläge (Bild: Lina Küther)

Ein Teil des Radverkehrsentwicklungplans (Bild: Lina Küther)