Geschrieben von Lina Küther
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Gestern hat die Göttinger Produktionsschule ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Die Schule ist ein Kooperationsprojekt der Heinrich-Heine-Schule und der Beschäftigungsförderung und wird derzeit von elf Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren der Klassen sieben bis neun besucht. Hier wird ihnen mithilfe von alternativen und praxisorientierten Lernformen eine zweite Chance gegeben, ihren Hauptschulabschluss zu meistern. Sigrid Kleiß, Abteilungsleiterin der Produktionsschule über den Erfolg der Bildungseinrichtung nach zehn Jahren: "Wir haben erreicht, dass die Produktionsschule hier auch ein gefestigtes Angebot ist. Es wird nicht mehr in Frage gestellt. Das ist mit das Wichtigste eigentlich und das spricht auch da dafür, dass wir sehr erfolgreich arbeiten. Das heißt von den Schülern, die hier einen Abschluss schaffen und das sind fast alle, die zu der Prüfung angemeldet sind, die haben auch sinnvolle Anschlussperspektiven. Viele gehen dann doch noch zur Berufsschule, gehen in Ausbildung, holen den Realschulabschluss nach, also die meisten Schülerinnen und Schüler, die haben sinnvolle Anschlussperspektiven, die sie auch tatsächlich umsetzen." Bei der Jubiläumsfeier haben die Schüler, Eltern und Mitarbeiter gemeinsam durch die Schule geführt und ihnen ihre letzten Projekte gezeigt, unter anderem in den Praxisbereichen Holzwerkstatt und Küche. Gefördert werden diese Projekte und der Schulalltag von Stadt und Landkreis Göttingen und durch den Europäischen Sozialfonds.

Schüler stellen ihr Astronomie-Projekt vor (Bild: Lina Küther)

Schüler der Produktionsschule mit Mitarbeitern und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (Bild: Lina Küther)

Herstellen und genießen – der Praxisbereich Küche (Bild: Lina Küther)

Eltern und Gäste lösen von den Schülern gestellte Aufgaben beim Rundgang durch die Schule (Bild: Lina Küther)