Intendant der Göttinger Händel-Festspiele Wolff hat erneute ver.di-Kritik zurückgewiesen
Der Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, Tobias Wolff, hat erneut Lohndumpingvorwürfe der Gewerkschaft ver.di zurückgewiesen. Anstoß der Kritik war ein ehemaliges Halbjahrespraktikum bei den Festspielen, das nun in eine befristete Anstellung auf Mindestlohnbasis umgewandelt werden soll. Ver.di hatte die Festspiele heute in einer Mitteilung aufgefordert, die Stellenausschreibung aus dem Netz zu nehmen oder für eine anständige und angemessene Vergütung zu sorgen. In einer Stellungnahme wies Festspiel-Intendant Wolff darauf hin, dass das genannte Praktikum auch vor der Einführung des Mindestlohns vergütet gewesen sei und sich die Vergütung bei den Internationalen Händel-Festspielen in allen Abteilungen und Positionen in branchenüblichen Bereichen bewege. Zudem seien die Konditionen in Bezug auf das Tätigkeitsprofil in allen Ausschreibungen transparent kommuniziert. Den Gesellschaftern und dem Land Niedersachsen seien Personalstruktur und Personalkosten bekannt. Wolff betonte zudem, weiterhin für konstruktive Gespräche mit Verdi-Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller zur Verfügung zu stehen.