Bewohner der Roten Straße demonstrierten heute im Foyer der Göttinger Zentralmensa
Heute Mittag haben die Bewohner der Roten Straße im Foyer der Zentralmensa der Universität Göttingen demonstriert. Sie luden Bauschutt ab und richteten eine Baustelle ein. Außerdem hielten sie Schilder mit Fotos aus der Roten Straße hoch. In einem Offenen Brief an das Studentenwerk kritisieren die Demonstranten, dass sie die ca. sechs Millionen Euro Instandsetzungskosten der von ihnen bewohnten Häuser, bei einem Kauf der Häuser komplett übernehmen sollen. Unabhängig vom Verlauf der Verhandlungen mit dem Studentenwerk zur Kostenübernahme müssten die Sanierungen so bald wie möglich losgehen, so die Bewohner, schlicht um eine Baufälligkeit und mögliche Räumung der Wohnheime zu vermeiden. Aus diesem Grund hätten sie heute die Verhandlungen zu den bisherigen Bedingungen in einem Offenen Brief an das Studentenwerk bis auf weiteres abgebrochen und dies mit der Aktion im Mensafoyer untermauert. Seit ca. zwei Jahren diskutieren die Bewohner und das Studentenwerk über die Sanierungsarbeiten. Den Vorwurf der Bewohner, dass das Studentenwerk in der Vergangenheit notwendige Arbeiten mehrfach verschleppt hat, weißt das Studentenwerk zurück. Es habe sich um die Instandhaltung des Gebäudes und der technischen Anlagen gekümmert. Bei der jetzigen Sanierung handele es sich aber um eine Grundsanierung.
Protest der Bewohner der Roten Straße im Foyer der Göttinger Zentralmensa heute (Bild: Jonas Rietschel)
Protest der Bewohner der Roten Straße im Foyer der Göttinger Zentralmensa heute (Bild: Jonas Rietschel)
Flugblatt der Bewohner der Roten Straße (Bild: Jonas Rietschel)