Geschrieben von Jeanine Rudat
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Zwei von sechs internationalen Wissenschaftlern, die gestern in Berlin die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preise der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten haben, forschen künftig an der Universität Göttingen. Mit dem Preisgeld können die Wissenschaftler fünf Jahre lang ohne administrative Zwänge an einer selbst gewählten Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland arbeiten und eigene Arbeitsgruppen aufbauen. Ufuk Günesdogan wird künftig zum Thema „Informationsträger der Vererbung“ am Johann-Friedrich-Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie forschen. Der Brite David J. E. Marsh begibt sich am Institut für Astrophysik auf die Suche nach der Dunklen Materie. Die Auszeichnung ist einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise Deutschlands und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Dr. Ufuk Günesdogan (Bild: privat)

Dr. David J. E. Marsh (Bild: David Tett)