Geschrieben von Julia Kleine
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Die Forschungsgruppe „Sozialität und Gesundheit bei Primaten“, an der auch Göttinger Wissenschaftler des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) beteiligt sind, wird in den kommenden drei Jahren erneut mit insgesamt rund 2,5 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Verhaltensforscher, Tiermediziner und Molekularbiologen aus Göttingen, Berlin und Leipzig untersuchen an wildlebenden Lemuren, Makaken und Schimpansen, wie sozialer Stress, Freundschaften oder andere Aspekte des Gruppenlebens deren Gesundheit und Anfälligkeit gegenüber Krankheitserregern beeinflussen. Neben dem DPZ sind die Universität Göttingen, das Robert-Koch-Institut in Berlin und das Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig an der DFG-Forschungsgruppe beteiligt. Weitere Teilprojekte beschäftigen sich mit dem Einfluss von Gruppengrößen auf die Zusammensetzung von Krankheitserregern und anderen Bakterien sowie Untersuchungen zu sozialen Stressbewältigungsstrategien und Stresshormonkonzentrationen bei wildlebenden Schimpansen.