Geschrieben von Jennifer Bullert
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Mit einer Resolution will die Göttinger Kreistagsgruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern ein Zeichen gegen die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen bei Jobcenter-Mitteln setzen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Dierkes sieht den sozialen Frieden sowie die soziale Teilhabe gefährdet, wenn der Bund die Mittel um 1,3 Millionen Euro kürzen werde. Besonders Langzeitarbeitslose und jugendliche Arbeitslose wären davon betroffen, da dies einen Einschnitt bei der Finanzierung von Maßnahmen dieser Zielgruppe nach sich ziehen würde. Derzeit verfüge das Jobcenter des Landkreises Göttingen noch über 4,2 Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2018. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Lothar Dinges, bezeichnet dies bei steigenden Fallzahlen aber als zu wenig. Zwar seien schon Einsparungen vorgenommen worden, jedoch seien durch tarifmäßige Gehaltserhöhungen die Kosten im öffentlichen Dienst gestiegen. Mit der Resolution will die Kreistagsgruppe die Landkreisverwaltung beauftragen, auch weiterhin Finanzierungsmöglichkeiten für die Maßnahmen bei Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen sicherzustellen. Am 29. November wird das Thema im Sozialausschuss behandelt und soll am 20. Dezember in der Kreistagssitzung beschlossen werden.