Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Juso-Hochschulgruppen Niedersachsen, darunter auch die Gruppe der Universität Göttingen, üben Kritik an den Inhalten des Koalitionsvertrages von SPD und CDU auf Landesebene. Es sei fahrlässig, dass die SPD nicht das Wissenschaftsministerium besetze, da dies nun unter anderem ein Risiko für die Stärkung der studentischen Selbstverwaltung bedeute, so Francesca Payne, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen. Auch hinsichtlich einer Abschaffung der Anwesenheitspflicht mahnen die Hochschulgruppen vor einer Verzögerung seitens der CDU. Zudem zeigten sie Unverständnis darüber, dass die Förderung studentischen Wohnraums nicht ausreichend Berücksichtigung im Koalitionsvertrag finde. Es brauche ein Neubau- und Renovierungsprogramm, um die angespannte Lage bewältigen zu können, so die Hochschulgruppen. Vor dem Hintergrund der Planungen zu gebührenfreier Bildung erwähne der Vertrag auch nicht die Abschaffung von Langzeitstudiengebühren und eine Senkung des Verwaltungskostenbeitrags. Dabei hätte die SPD versprochen, diese Aspekte zu prüfen, kritisiert Landeskoordinatorin Stephanie Thiel.