Diskussion der Göttinger CDU: Teilnehmer kritisieren zu geringe Parkfläche in Innenstadt
Bei einer Diskussion der Göttinger CDU-Ratsfraktion zur Erreichbarkeit der Innenstadt kritisierten die Podiumsteilnehmer vor allem die zu geringe Parkfläche in der Universitätsstadt. Hinsichtlich der Eröffnung des Kunstquartiers und des Forum Wissens würde der Bedarf an Parkraum steigen, erklärte die Vorsitzende von Pro City, Susanne Heller. Auch der CDU-Vorsitzende und Moderator der Podiumsdiskussion, Ludwig Theuvsen, sieht Handlungsbedarf: „Ich denke tatsächlich, dass das Thema Erreichbarkeit ein Dauerthema ist für alle Innenstädte. Wir wären schon froh, wenn man das Thema Parken erst einmal auf die Tagesordnung der Politik setzen würde und dann noch mit vereinten Kräften schaut, wo gibt es denn einen Standort, den wir dann möglicherweise auch mit einem Parkhaus nutzen können? Denn, man muss realistisch bleiben, wenn man als Oberzentrum für das Umland attraktiv bleiben will, wird es nicht nur mit Fahrrad und ÖPNV gehen, dann müssen auch die Leute aus dem Solling oder aus dem Südharz gut zu uns kommen können.“ Aufgrund des zunehmenden Online-Handels und an Stadträndern entstehenden Einkaufszentren sei es wichtig, konkurrenzfähig zu bleiben, so der Tenor der Diskussion. Göttingen sei bei der Studie „Vitale Innenstädte 2016“ von Passanten als überdurchschnittlich attraktiv bewertet worden, so Heller. Lediglich in der Bescheinigung der Studie, dass Göttingen über genügend Parkraum verfüge, sieht sie einen Erhebungsfehler. Es seien dabei auch nicht-innenstadtrelevante Stellplätze miteinbezogen worden.
Ludwig Theuvsen (Vorsitzender CDU Ratsfraktion) eröffnet die Podiumsdiskussion (Bild: Tanita Schebitz)