Geschrieben von Jeanine Rudat
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Da das Editorial Board der Konstanz University Press beschlossen hat, künftig nicht mit einem börsennotierten Unternehmen zusammenarbeiten zu wollen, wechselt das Imprint Konstanz University Press vom Wilhelm Fink Verlag ab 1. Januar zum Göttinger Wallstein Verlag. Der Wilhelm Fink Verlag war zu Beginn des Jahres, wie auch der Verlag Ferdinand Schöningh, von der Brill Deutschland GmbH übernommen worden, die eine Tochter des an der Amsterdamer Börse notierten Wissenschaftsverlags Brill mit Hauptsitz in Leiden, Niederlande, ist. Bereits das aus sechs Novitäten bestehende Frühjahrsprogramm soll im Wallstein Verlag erscheinen. Weitere sechs Titel werden für den Herbst 2018 erwartet. Das interdisziplinäre geisteswissenschaftliche Programm der Konstanz University Press stelle eine willkommene Ergänzung der eigenen Programmarbeit dar, so der Wallstein Verlag. Die Offenheit für kulturwissenschaftliche, ideengeschichtliche und politische Fragestellungen verbinde die Programmkulturen beider Verlage. Ebenso sei es ein verbindendes Element, dass Konstanz University Press und Wallstein für Bücher stehen, die sich an den Buchhandel und damit an eine breitere interessierte Öffentlichkeit wenden.