Güntzler will sich für Erhalt der Stellen bei ABB in Göttingen einsetzen
In Göttingen sollen rund 100 der 250 Arbeitsplätze des Technologieunternehmens ABB wegfallen. Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler hat nun mitgeteilt, den niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann einzuschalten, um die Stellen zu erhalten. Grund für den Abbau der Arbeitsplätze ist die weltweite wirtschaftliche Entwicklung des Marktes. Geplant ist, die Fertigung von Druckflussmessgeräten nach Minden und ins britische Stonehouse umzusiedeln. Bei einem Besuch am Göttinger Standort hat sich Güntzler über die Umstrukturierungsmaßnahmen informiert. Der Betriebsrat von ABB habe zusammen mit dem Standort Minden eine Arbeitsgruppe gegründet, um ein Zukunftskonzept auszuarbeiten. Er argumentiert, dass ein Stellenabbau sozial unverträglich sei und die Verlagerung nach Großbritannien einen Umsatzverlust von etwa 50 Millionen Euro in Deutschland nach sich ziehen würde. Sobald das erste Konzept im Januar vorliegt, wolle Güntzler dazu weitere Gespräche führen.
Güntzler informierte sich beim ABB Betriebsrat. (Bild: Wahlkeisbüro Fritz Güntzler)