Göttinger Grünen-Politiker Trittin kritisiert Weiterbetrieb des Flughafens Kassel-Calden
Der Göttinger Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin hat die Entscheidung des Landes Hessen für den Weiterbetrieb des Flughafens Kassel-Calden kritisiert. Dieser bleibe weiterhin ein „Subventionsgrab“, für das dauerhaft Subventionen aus Steuergeldern notwendig seien, so Trittin. Auch die als steigend prognostizierten Passagierzahlen würden das Problem nicht lösen, sondern weitere beihilferechtliche Fragen aufwerfen. Zudem sei für Hann. Münden schon jetzt ein Anstieg der Überflüge über das Mündener Stadtgebiet beobachtet worden, erklärte Trittin. Daher sei genau darauf zu achten, dass die genehmigten Flugrouten eingehalten werden. Die Entscheidung für den Weiterbetrieb des Flughafens war in der vergangenen Woche verkündet worden. Die Regierungsparteien CDU und Grüne hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Entwicklung des Flughafens in diesem Jahr umfassend zu überprüfen. Für den Fortbestand sollte das dem Land Hessen entstehende Defizit Jahr für Jahr um mindestens zehn Prozent gesenkt werden, zum anderen sollte eine Entwicklungsperspektive für den Flughafen absehbar sein. Diese Voraussetzungen sieht Schwarz-Grün nun erfüllt.
Der Göttinger Bundestagsabgeordneter der Grünen, Jürgen Trittin, kritisiert den Weiterbetrieb des Flughafens Kassel-Calden (Bild: Jennifer Bullert)