Geschrieben von Julia Kleine
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Das Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) an der Universitätsmedizin Göttingen hat 2017 über 41.000 Beratungen durchgeführt. Das ist ein Zuwachs von rund 6,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Die Zahlen stammen aus dem Jahresbericht, der nun vorgestellt wurde. Die steigende Zahl von Anfragen zeige, wie groß der Bedarf an qualifizierter Beratung im Vergiftungsnotfall ist, erklärten Martin Ebbecke und Andreas Schaper, die das GIZ-Nord seit 2015 gemeinsam leiten. Die größte Vergiftungsgefahr für Kinder gehe von chemischen Produkten, Arzneimitteln und Pflanzen aus. Bei Erwachsenen entstünden Vergiftungen überwiegend mit Arzneimitteln. Anfragen erreichen das GIZ-Nord über die Notrufnummer 0551 / 19240.

Dr. Martin Ebbecke. (Bild: UMG/spfoertner)

Prof. Dr. Andreas Schaper (Bild: Wenzel)