Geschrieben von Julia Kleine
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Die Göttinger Ratsfraktion der Grünen fordert 15 Plätze für allgemein-schulpflichtige Jugendliche in den Jugendwerkstätten der Beschäftigungsförderung Göttingen. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion in die kommende Ratssitzung eingebracht. Die Schulersatzmaßnahme soll zunächst für vier Jahre gelten. Die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht in den Jugendwerkstätten sei keine freiwillige Leistung, sondern eine kommunale Pflichtaufgabe, so die Grünen. Der Hauptgrund für den Bedarf sei nicht das Versagen des Schulsystems, sondern oft Probleme und Schwierigkeiten im familiären Kontext. Wenn junge Menschen einmal aus dem Schulsystem „herausgefallen“ seien, sei es eine kommunale Aufgabe, sie wieder „hineinzubringen“. Um dieser wichtigen Funktion gerecht zu werden, benötige die Institution Schule Unterstützung, um die schulvermeidenden Zeiten so gering wie möglich zu halten.