Geschrieben von Julia Kleine
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Göttinger Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben gemeinsam mit niederländischen Forschern erfolgreich eine neuartige Methode zur Prüfung der Sicherheit künftiger Flugzeuge getestet. Dazu analysierten sie erstmals in einem Windkanal-Experiment das Flatter-Verhalten eines Flügels in Echtzeit. Beim sogenannten 'Flattern' treten die Schwingungen einer Flugzeugstruktur so mit der umströmenden Luft in Wechselwirkung, dass sie sich immer weiter aufschaukeln können. Mit den jetzigen Analysen versuchen die Wissenschaftler, solche kritischen Flugzustände zu vermeiden. Die dabei anfallenden großen Datenmengen konnten in der Vergangenheit erst mit zeitlicher Verzögerung ausgewertet werden. Eine vom DLR entwickelte effiziente Programmierung erlaubte nun erstmals, die Daten in Echtzeit auszuwerten. Dadurch ließ sich bereits während des Versuchs genau erkennen, welche Sicherheitsabstände bis zum Flügelflattern und damit zu einer möglichen Zerstörung des Flugzeugmodells bestehen. Neben dem DLR waren der Flugzeughersteller Embraer, das Niederländische Luftfahrtzentrum und die Deutsch-Niederländischen Windkanäle an den Tests beteiligt.