Göttinger CDU-Kreistagsfraktion fordert Senkung der Kreisumlage
Die CDU-Kreistagsfraktion hat Göttingens Landrat Bernhard Reuter zur Senkung der Kreisumlage aufgefordert. Diese solle künftig mit Ausnahme für die Stadt Göttingen, bei der Sonderregelungen gelten, nur noch 49 Hebesatzpunkte betragen. Mit der aktuellen Kreisumlage würden letztendlich Bürger zu stark belastet. Eine Senkung würde hingegen hohe Grundsteuersätze und Krippengebühren eindämmen, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Harm Adam. Aufgrund der steigenden Steuerkraft seitens der Bürger liege ohnehin eine Einnahmenssteigerung aus der Kreisumlage vor. Da der Landkreis laut Jahresabschlussbilanz 2017 eine Überschussrücklage von 16,5 Millionen Euro hat, sei es sinnvoll, Städte und Gemeinden zu entlasten. Auch der Kreisverband des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hatte bereits eine Senkung des Hebesatzes gefordert.