Geschrieben von Johannes Meinecke
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Göttinger Forscher haben eine quantitative Methode entwickelt, mit der die Lebenszeit von Proteinen im Gehirn bestimmt werden kann. Außerdem werden Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des zugehörigen Gens ermöglicht. Die Erkenntnisse sollen zum Verständnis der Hirnaktivität bei Prozessen wie Wahrnehmung, Lernen und Verhalten beitragen. An der Entwicklung der neuartigen Methode haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (MPI-BPC), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Instituts für Medizinische Systembiologie in Hamburg in einem Gemeinschaftsverbund zusammen geforscht.

Das 3D-Modell eines synapstischen Endköpfchens. Die unterschiedlichen Lebenszeiten der Proteine sind farblich ablesbar. (rot: langlebiger; blau: kurzlebig). (Bild: Cnmpb/ Rizzoli)