Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Universität Göttingen plant Promotionsprogramme mit zwei Hochschulen in Georgien. Zum einen soll mit der Ilia State University Tbilisi (ISU) am Lehmann-Haupt International Doctoral Program kooperiert werden. Auf Seiten der Göttinger sind dabei 13 Lehrstühle aus neun wissenschaftlichen Bereichen vorgesehen. Zwölf Doktoranden aus Georgien und dem Kaukasus sollen hier gefördert werden. Im Anschluss soll aus dem Programm die ISU International Doctoral School entstehen. Die VolkswagenStiftung unterstützt das Projekt mit 786.000 Euro, während die Rustaveli Foundation 292.000 Euro beisteuert. Ein weiteres Promotionsprogramm ist mit der Javakhishvili Tbilisi State University (TSU) vorgesehen. Hierbei sollen zehn Doktoranden sechs bis zwölf Monate an der Göttinger oder einer anderen deutschen Universität forschen können. Als Basis dient hierbei der neue internationale Promotionsstudiengang Mathematical Sciences an der TSU. Das Programm wird mit 430.000 Euro von der VolkswagenStiftung und mit 297.000 Euro von der Rustaveli Fpundation gefördert. Nach den USA ist Deutschland der zweitwichtigste georgische Partner bei der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit. Die Kooperation geht dabei auch auf die sogenannte Kaukasus-Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit zurück.