Göttinger Verein gegen-missbrauch e.V. fordert Verbesserungen für Betroffene
Der Göttinger Verein gegen-missbrauch e.V. fordert konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Besonders eine zeitnahe und betroffenenorientierte Reform des Opferentschädigungsgesetzes sieht der Verein als dringend notwendig an. Sein Verein trete den Politikern regelmäßig auf die Füße, damit so wichtige Anliegen wie dieses nicht in Vergessenheit geraten, so Ingo Fock, 1. Vorsitzender des Vereins gegen-missbrauch e.V. Schon vor einigen Jahren wurde eine Reform des Sozialen Entschädigungsrechts angekündigt, zu dem auch das Opferentschädigungsgesetz gehört. Vor dem Jahr 2020 wird eine Neufassung jedoch voraussichtlich nicht in Kraft treten. Außerdem fordert der Verein die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Auch müsse die Mindeststrafe für den sexuellen Missbrauch von Kindern und für die Verbreitung, den Erwerb und den Besitz von sogenannten kinderpornographischen Schriften auf ein Jahr angehoben werden. So könnten Strafverfahren nicht mehr gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt und diese Straftaten somit im erweiterten Führungszeugnis erfasst werden.