Geschrieben von Jeanine Rudat
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Osterodes Bürgermeister Klaus Becker bewertet das vergangene Jahr als positiv für die Stadt. Sowohl die Unternehmensförderung, die Städtefreundschaft in den Senegal, als auch der Schuldenabbau würden sich immer besser entwickeln, sagte er auf dem Neujahrsempfang am Freitag. Osterode habe 2017 mehrere Millionen Euro Schulden abgebaut und beabsichtige die Liquiditätskredite bis 2021 auf maximal 7,5 Millionen Euro abzubauen. „Also für die Stadt Osterode am Harz haben wir das Jahr recht positiv hinbekommen. Das geht zum einen unseren städtischen Haushalt an, wir haben weiter Schulden extrem abgebaut und können zusätzlich zum Schuldenabbau sogar für das nächste Jahr 13,1 Millionen in Investitionen stecken: Straßenbau, Gebäudeerhalt und ähnliches. Wir haben auch Ecken wo wir sagen, da müssen wir noch ran, da müssen wir was tun, ist völlig klar, aber insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg.“ In der Zukunft werden besonders Gelder benötigt für den weiteren Ausbau der Seesener Straße, der Sanierung der Wald- und Herzbergerstraße, sowie für die Erneuerung der Schachtrupp-Villa. Becker erwähnte auch die Modernisierung der Stadtbibliothek von Osterode, welche gegebenenfalls in die Schachtrupp-Villa umziehen soll. Hierbei handelt es sich um den Plan, die Bibliothek zu einem Begegnungsraum zu machen, in dem jeder Projekte vorschlagen kann, welche dann in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek in ihren Räumlichkeiten eventuell umgesetzt werden. Ein weiteres Projekt ist das der „Dorfmoderatoren“. Die aus Göttingen stammende Aktion, findet nun auch in Osterode ihre Zustimmung. Dabei handelt es sich um ehrenamtliche Kräfte, die sich ausbilden lassen, um dann gemeinschaftliche Projekte in den Dörfern zu planen und umzusetzen.