Göttinger PiratenundPartei-Ratsgruppe fordert von Stadt Vision zur Radverkehrsentwicklung
Die Göttinger PiratenundPartei-Ratsgruppe fordert von der Stadt eine Vision zur Weiterentwicklung des Radverkehrs. Der Entwurf des Radverkehrsentwicklungsplans konzentriere sich in erster Linie nur auf Ausbesserungen und biete keine Perspektive, so die Gruppe. Insgesamt hat sie zwölf Kritikpunkte formuliert. Sie wirft der Verwaltung dabei vor, die Situation zu beschönigen. Bei der Verbesserung im Radverkehr müsse es vor allem um Reisegeschwindigkeit und Sicherheit gehen. Außerdem sollen Perspektiven in der Entwicklung der Hauptnetze geschaffen werden. Der Radverkehr werde gegenüber dem Kfz-Verkehr und den Fußgängern nachrangig behandelt. Das zeige sich auch daran, dass im Entwurf keine Aussagen zu Ampelschaltungen getroffen würden. Die PiratenundPartei-Ratsgruppe verweist darauf, dass Fußgänger und Radfahrer verglichen mit anderen Verkehrsteilnehmern an Ampeln lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssten. Sie setzt sich dafür ein, die Planung der Radstrecken künftig professioneller anzugehen und den Winterdienst auf Fahrradwegen zu verbessern.
Der PiratenundPartei-Ratsgruppe Göttingen geht der Entwurf des Radverkehrsentwicklungsplans der Stadt nicht weit genug. (Bild: PiratenundPartei-Ratsgruppe Göttingen)