Internationale Händel-Festspiele Göttingen in diesem Jahr unter dem Motto „Konflikte“
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Konflikte“. Das gaben der Künstlerische Leiter Laurence Cummings und der Geschäftsführende Intendant Tobias Wolff am Freitag bekannt. Laut Wolff passe dieses Thema besonders gut in die heutige Zeit. „Hier beleuchten wir Konflikte im Sinne von Krieg und Frieden. Also erstens mal jährt sich der Jahrestag des Endes des 1. Weltkriegs zum hundertsten Mal, 1918 – 2018. Wir haben die Achtundsechziger-Revolution, wir haben vor vier Jahren die Personalunion gefeiert - jetzt haben wir den Brexit. Also man merkt, dass Konflikte doch in der Luft liegen. Und wir wollten das mal musikalisch beleuchten. Und es gibt von Händel sehr viel Musik zu Friedensschlüssen. Aber diesen Friedensschlüssen gingen natürlich auch Kriege voraus.“ Zudem gab Wolff bekannt, dass er seinen bis 2021 laufenden Vertrag als Intendant der Festspiele nicht verlängern wird. Insgesamt präsentieren die Festspiele vom 10. bis zum 21. Mai ca. 75 Veranstaltungen, davon 30 Konzerte und Opernaufführungen. Über 500 Künstlerinnen und Künstler werden dafür in Göttingen und der Region erwartet. Der Gesamtetat für die Festspiele liegt bei rund 1,8 Millionen Euro.
Programmvorstellung Händel Festspiele 2018 mit Rolf-Georg Köhler (2.v.l) Erich Sidler (4. v.l.) Laurence Cummings (5. v.l.) und Tobias Wolff (1. v. r.) (Bild: Tanita Schebitz)
(v.l.n.r.) Regisseur Erich Sidler, künstlerischer Leiter Laurence Cummings, Intendant Tobias Wolff (Bild: Tanita Schebitz)
Intendant Tobias Wolff (Bild: Tanita Schebitz)
Grußwort von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (Bild: Tanita Schebitz)