Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die studentischen Hausprojekte Rote Straße 1-5/Burgstraße 52 in Göttingen haben sich dagegen ausgesprochen, dass Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler als Vermittler zwischen ihnen und dem Studentenwerk fungiert. Sie begründen ihre Haltung damit, dass Köhler in die laufenden Auseinandersetzungen direkt eingebunden sei und daher nicht neutral vermitteln könne. Zudem sei der Vorschlag zuvor nicht mit den Hausprojekten kommuniziert worden. Sie sehen die städtischen Verantwortungsträger in der Pflicht, Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu ergreifen. Dabei betont eine Sprecherin des Hausprojekts, dass sie trotz der Ablehnung von Köhlers Vermittlerrolle den Dialog auf Augenhöhe suchen wollen. Der Geschäftsführer des Studentenwerks, Jörg Magull, zeigte Unverständnis für die Reaktion. Er bezeichnete Köhler als „idealen“ Vermittler und befürchtet nun, dass die Gespräche ins Stocken geraten könnten. Das Studentenwerk wolle sich nun zeitnah mit der neuen Lage auseinandersetzen, so Magull. Das Ende der Sanierungsplanungen erwarten die Hausprojekte für April. Wichtig sei vor allem, dass ein tragfähiges Finanzierungskonzept präsentiert werde.