Geschrieben von Julia Kleine
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Der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler hat gestern den Startschuss für den Bau des neuen Bettenhauses an der Göttinger Universitätsmedizin (UMG) gegeben. Die Baumaßnahmen in Göttingen starten damit direkt mit dem größten Gebäude. Die Baugenehmigung liege vor und die notwendigen Landesmittel von 150 Millionen Euro seien im Haushalt hinterlegt, verkündete Thümler in Göttingen. Das neue Gebäude nimmt den Intensiv- und Normalpflegebereich der operativen Fächer in der Herzmedizin, der Neurologie mit einem Kopfzentrum sowie der inneren Medizin auf. Die Zentralisierung sorge für effektive Strukturen und kurze Wege und sei damit eine spürbare Verbesserung für Patienten und Ärzte, so Thümler. „Deswegen ist das heute ein wichtiger Tag eben für den Standort Göttingen. Dass man sagt, das, was hier erarbeitet worden ist, wird anerkannt, es wird auch gewertschätzt in der Form, dass es nicht nur medizinisch, sondern auch fachlich absolut ‚state of the art’ ist und eigentlich darüber hinaus geht. Also Göttingen betritt damit wirklich einen neuen Quantensprung in der Medizinentwicklung. Und das ist, glaube ich, auch angemessen. Nicht nur dem Standort Göttingen gegenüber, sondern auch für ganz Niedersachsen.“ Der Bauabschnitt umfasst 624 Betten auf Normal- und Intensivstation sowie poliklinische Bereiche. Insgesamt soll die Baumaßnahme 162 Millionen Euro kosten.

Die Süd-Ost-Fassade des neuen Bettenhauses (Bild: UMG)

Der niedersächsiche Wissenschaftsminister Björn Thümler (links) besuchte auch das Baufeld für den Neubau (Bild: UMG)

Die geplanten Gebäude der UMG von oben (Bild: UMG)

(v.l.n.r.) Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze, Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler und Prof. Dr. Heyo Kroemer, Sprecher des Vorstands der UMG (Bild: Julia Kleine)