SPD-Landtagsfraktion kritisiert Einstellung des Göttingers Lars Steinke bei der AfD
Die SPD-Landtagsfraktion hat die Einstellung des Göttingers Lars Steinke bei der AfD im niedersächsischen Landtag kritisiert. Deniz Kurku, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion gegen Rechtsextremismus, erklärte dazu, dass die AfD-Fraktion im Landtag kaum eine Gelegenheit auslasse, sich auf ihre demokratischen Rechte zu berufen. Im Gegenzug müssten dann aber auch die demokratischen Pflichten eingehalten werden, so Kurku. Menschen, die sich eines rechtsextremistischen Vokabulars bedienen und mit verfassungsfeindlichen Organisationen sympathisieren, dürften keinen Platz im Landtag haben. Kurku beruft sich auf Verbindungen Steinkes zur rechtsextremen Szene. Der Vorsitzende der Jugendorganisation der AfD Niedersachsen soll Kontakt zu der vom Verfassungsschutz beobachteten IB haben und ist Mitbegründer des sogenannten rechtsextremen „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“, der inzwischen als „Volksbewegung Niedersachsen“ bekannt ist.