Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Göttinger FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle ist zum innenpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt worden. Als Mitglied im Innenausschuss wird er sich fortan vor allem mit Themen zur Sicherheit, aber auch zur Migrations- und Flüchtlingspolitik auseinandersetzen. Den Kompromiss der Großen Koalition zum Familiennachzug lehnt die FDP ab. Kuhle erklärte, dass der Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge ausgesetzt werden müsse, es sei denn, es handele sich um Härtefälle. Die Pläne von CDU/CSU und SPD, die Härtefälle auf 1.000 Menschen pro Monat zu begrenzen seien nicht umsetzbar. Entweder müsse eine Kontingent- oder Härtefallregelung getroffen werden, so Kuhle weiter. Andere Maßnahmen würden Unklarheiten auf persönlicher wie auch behördlicher Ebene nach sich ziehen. Kuhle fordert, das Kindeswohl von Bürgerkriegsflüchtlingen zu berücksichtigen. Zudem sollte ihnen der Familiennachzug erlaubt werden, wenn die Familie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten könnte.

FDP-Bundestagsabgeordneter Konstantin Kuhle (Bild: Rebecca Claude)